Wirtschaftszyklen -
Erkenntnis statt Überraschung

Finanz- und Wirtschaftskrisen entstehen nicht zufällig.
Sie folgen wiederkehrenden Mustern, die über Jahrhunderte hinweg wissenschaftlich dokumentiert sind.
Wer diese Zyklen versteht, kann Risiken frühzeitig erkennen und Chancen nutzen.
KROHMER Analytics überträgt dieses Wissen auf Ihre persönlichen Verträge – damit Sie auf das vorbereitet sind, was andere überrascht.

Kondratjew-Zyklen: Innovations- und Krisenphasen
Der Kondratjew-Zyklus beschreibt langfristige, etwa 40- bis 60-jährige Wellen des wirtschaftlichen Auf- und Abschwungs, die durch grundlegende technologische Innovationen ausgelöst und geprägt werden.

Kuznets-Zyklen: Investitionswellen
Kuznets-Zyklen sind mittelfristige wirtschaftliche Schwankungen von etwa 15 bis 25 Jahren, die vor allem mit Investitions- und Bautätigkeit sowie demografischen Veränderungen in Zusammenhang stehen.

Juglar-Zyklen: Konjunkturzyklen
Juglar-Zyklen bezeichnen konjunkturelle Schwankungen von rund 7 bis 11 Jahren, die hauptsächlich durch Investitionen in Produktionsmittel und deren Erneuerungsphasen verursacht werden.

Rogoff/Reinhart Theorie: Staatsschulden- und Inflationszyklen
Die Forschung von Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff zeigt: Finanz- und Staatsschuldenkrisen sind kein Ausnahmefall, sondern wiederkehrend. Auf Basis von über 800 Jahren Wirtschaftsgeschichte dokumentieren sie mehr als 320 solcher Krisen seit dem 18. Jahrhundert. Sie folgen ähnlichen Mustern: steigende Schulden, lockere Geldpolitik, Vertrauensverlust, Inflation oder Schuldenschnitte – unabhängig von Zeit, Ort oder Entwicklungsstand einer Volkswirtschaft.

Was das bedeutet:
Krisen folgen wiederkehrenden, gut beobachtbaren Mustern. Sie entstehen nicht plötzlich, sondern entwickeln sich nach erkennbaren Abläufen.